Spotify sperrt Konto wegen nicht autorisiertem Download

Kommentare

303 Kommentare

  • Avatar
    Blade1

    @schwimma

    1-fach heißt ja auch etwas schneller als normal oder täusche ich mich?

    0
    Aktionen für Kommentare Permalink
  • Avatar
    numquam

    Nein, mit 1-fach verstehe ich Echtzeit und damit widerspricht @schwimma eindeutig Audials, dass bisher nur Nutzer gesperrt worden sind, die die 'höhere Geschwindigkeit' verwendet haben. Und das heißt weiters, das war's dann, Audials.

    0
    Aktionen für Kommentare Permalink
  • Avatar
    columbo

    Dann wird Spotify  Audials erkennen

     

     

    0
    Aktionen für Kommentare Permalink
  • Avatar
    Murmelmusic

    Auch einfache Geschwindigkeit läuft nicht über die Soundkarte, sondern greift direkt in Spotify ein. Es gibt nur eine Funktion bei Audials, die nur über die Soundkarte läuft. Dies habe ich aber nie genutzt, weil man noch einen Treiber installieren muss.

    Schaut mal hier https://support.audials.com/hc/de/articles/360015264939-Das-richtige-Aufnahmewerkzeug-w%C3%A4hlen 

    Es ist die Funktion "Andere Quellen" Dafür brauche ich aber kein Audials, das können andere Tools auch. 

    0
    Aktionen für Kommentare Permalink
  • Avatar
    Denisa Aleman

    Guten Tag ,

     

    es tut uns leid, es tut uns leid, dass du möglicherweise wegen der Nutzung von Audials Probleme mit deinem Spotify-Account hattest. Hier ein paar Hintergründe zu dem von dir beschriebenen Problem „mein Spotify-Account wurde blockiert“

     

     

    (*) Was ist passiert? (*)

     

    Wie man hier leider nachlesen kann, hat Spotify bisher offenbar zwei mal - am 4.Juni und am 8.Juli - jeweils einige Nutzer temporär gesperrt.

    Wenn man Spotify unter

    support.spotify.com/de/contact-spotify-anonymous

    kontaktiert, und ihnen zusagt "keine unzulässigen Downloads" mehr zu machen, hebt spotify die Sperre wieder auf.

     

    Technisch gesehen macht Audials übrigens keinen Download, sondern nimmt die Ausgabe von Spotify auf.

     

     

    (*) Die rechtliche Situation (*)

     

    Das deutsche Urheberrecht regelt es eindeutig. Wörtlich:

    "Zulässig sind einzelne Vervielfältigungen eines Werkes durch eine natürliche Person zum privaten Gebrauch auf beliebigen Trägern"

    nachzulesen z.b. auf

    dejure.org/gesetze/UrhG/53.html

     

     

    (*) Wie begründet Spotify die temporäre Sperre? (*)

     

    Uns wurde eine spotify-email weitergeleitet. Sie sagt als Begründung

    "Spotify hat festgestellt, dass dein Konto an einer unzulässigen Nutzung des Spotify Dienstes beteiligt war, die die Nutzungsbedingungen verletzt, darunter möglicherweise unzulässige Downloads."

     

    Spotify behauptet also nicht, dass man etwas gesetzlich verbotenes getan hätte, sondern dass man etwas gesetzlich zwar eindeutig Erlaubtes getan hat, dem man aber in den Nutzungsbedingungen zugestimmt hat nicht zu tun.

     

    (Was genau die spotify-Nutzungsbedingungen verlangen, und in wieweit Nutzungsbedingungen einen in seinen Rechten einschränken dürfen, so dass diese Einschränkung auch gilt, ist ein weites und komplexes Feld, auf das wir hier nicht eingehen können...)

     

     

    (*) Welche Aufnahmen erkennt Spotify? (*)

     

    Spotify speichert offenbar langfristig über jeden Nutzer ausführliche Daten. Insbesondere speichert es, wann man welches Musikstück gehört hat. (Jeder hat übrigens das gute Recht, auf Anfrage diese persönlichen Daten von Spotify zugesandt zu bekommen.)

     

    Grundsätzlich sollten diese Daten identisch aussehen, ob man nur abspielt, oder dabei auch aufnimmt.

     

    Aber Audials hat eine Funktion "hohe Geschwindigkeit". Diese lässt quasi "die Zeit schneller vergehen", so dass Spotify schneller Musik abspielt, und so die Aufnahme schneller gelingt.

    Das führt aber dazu, dass in den von spotify gespeicherten Daten z.b. stehen könnte, dass man innerhalb von 5 Minuten Musik mit einer Spielzeit von 50 Minuten gehört hat.

    (ähnliche Funktionen werden auch von anderen Tools angeboten, mit vermutlich dem gleichen Effekt.)

     

    Wir vermuten stark, dass dies das Kriterium ist, nachdem Spotify Nutzer für temporäre Sperrungen auswählt.

    Wir haben bisher ausschließlich Berichte von Nutzern die tatsächlich die "hohe Geschwindigkeit" Option genutzt haben und gesperrt wurden.

     

     

    (*) Wer wird wann temporär gesperrt? (*)

     

    Die Berichte von Nutzern u.a. hier lassen es sehr wahrscheinlich erscheinen, dass Spotify nicht eine Sperrung als "direkte Reaktion" auf eine entsprechende Nutzung macht, sondern vielmehr einzelne Nutzer sperrt, die zum Teil kürzlich, zum Teil nur vor längerer Zeit mit hoher Geschwindigkeit aufgenommen haben.

     

    Wen sie dazu auswählen, scheint eher zufällig zu sein.

     

     

    (*) Was tun? (*)

     

    Wenn man von spotify temporär gesperrt wurde, empfiehlt es sich sie z.b. über

    support.spotify.com/de/contact-spotify-anonymous

    zu kontaktieren und zu bitten den Account zu entsperren, was nach den Berichten hier problemlos passiert.

     

    Wenn man eine Sperrung vermeiden will, sollte man insbesondere nicht die Audials-Option "hohe Geschwindigkeit" bei der Aufnahme nutzen, insbesondere nicht nachdem man entsperrt wurde.

     

    Andere Musik-Streaming-Dienste scheinen übrigens anders vorzugehen: Da sie eine besonders "hohe Geschwindigkeit" ebenfalls nicht wünschen, ermöglichen sie das schlicht nicht in ihrem System.

    Es ist quasi eine "Besonderheit" von spotify, dass sie ihre Software so gemacht haben, dass sie sehr hohe Geschwindigkeit ermöglicht, um dann einzelne Nutzer temporär zu sperren, wenn sie das nutzen.

     

    Es tut uns sehr leid für jeden, dem die Nutzung von spotify-Aufnahme in "hoher Geschwindigkeit" Unannehmlichkeiten bereitet hat.

    0
    Aktionen für Kommentare Permalink
  • Avatar
    Anwender01

    @Denisa Aleman 

    Was für ein Gewinsel. Das Gleiche steht ja schon auf der ersten Seite des Threads.

    Dürfte ja nun jedem bekannt sein, dass es keine Direktaufnahme der Soundkarte war und was so alles im Hintergrund bei Audials läuft. Hättet Ihr Euch an die Rahmenbedingungen gehalten was legal ist, dann wäre das soweit ja auch nicht gekommen. Das Gleiche gilt übrigens für alle anderen Dienste die angeklickt werden können. 

    0
    Aktionen für Kommentare Permalink
  • Avatar
    rm

    Hallo,

    auch mein Account wurde gesperrt obwohl ich nichts heruntergeladen habe.

    Die erste Nachricht von Spotify lautete:

    Spotify hat festgestellt, dass dein Konto möglicherweise unter Verstoß gegen unsere Bedingungen für nicht autorisierten Downloads von Inhalten beteiligt war. Wenn du der Meinung bist, dass dies ein Fehler war und/oder wieder Zugriff auf dein Konto haben möchtest, bestätige bitte, dass du in der Zukunft keine unautorisierten Inhaltsdownloads von unserem Dienst durchführen wirst und wir werden dir in Kürze wieder Zugriff auf dein Konto gewähren

    Ich hatte ein neues Handy eingerichtet und da intern zu wenig Platz war und ich nicht alles nochmal zur vertraglich zulässigen Offline-Nutzung runterladen wollte, die Musikstücke einfach auf eine SD-Karte im Handy verschoben. Außerdem hatte ich auf Grund von bei Spotify nicht erhältlicher Titel diese durch Rips alter CD´s ergänzt.

    Auf Nachfrage teilte mir dann Spotify folgendes mit:

    Unsere App hat festgestellt, dass Musik von Spotify an einen anderen Ort kopiert/exportiert wurde. Dies kann auch für lokale Dateien gelten, die du möglicherweise in Spotify importiert hast und nicht von einer offiziellen Quelle stammen. Wenn unser System solche Dateien erkennt, deaktiviert es auch das Konto automatisch.

    Was nun aber genau ausschlaggebend war kann ich nicht sagen. Ich habe Spotify nochmals angeschrieben und darum Gebeten mir den genauen Grund zu nennen. Falls ich eine Antwort erhalte werde ich dies posten.

    0
    Aktionen für Kommentare Permalink
  • Avatar
    numquam

    Auch Denisa Aleman

    Sie sollten, bevor Sie den Text vom Kopf des Threads einfach unverändert hier reinkopieren und posten, die anderen Beiträge zumindest ansatzweise durchlesen. Dann wäre Ihnen nämlich aufgefallen, dass das mit der hohen Geschwindigkeit schlicht Unfug ist. Ihre SW ist in Verbindung mit Spotify schlicht unbrauchbar (geworden).

    0
    Aktionen für Kommentare Permalink
  • Avatar
    Murmelmusic

    Das deutsche Urheberrecht regelt es eindeutig. Wörtlich:

    "Zulässig sind einzelne Vervielfältigungen eines Werkes durch eine natürliche Person zum privaten Gebrauch auf beliebigen Trägern"

    nachzulesen z.b. auf

    dejure.org/gesetze/UrhG/53.html

    Audials müsste wissen, dass das für eingeräumte Nutzungsrechte nicht zutrifft. Das sind nun mal zwei völlig verschiedene Sachlagen. Wie blöd müsste ein Streaminganbieter sein, den Download nicht zu erschweren. 

    Der Mitschnitt über die Soundkarte ist legal, wie früher der gute alte Kassettenrecorder.

    Anwender01

    Ich stimme Dir 100 Prozent zu. 

    0
    Aktionen für Kommentare Permalink
  • Avatar
    Anwender01

    Audials wird wohl die Spotify Web-Api nutzen um abgespielte Inhalte erstmal auszulesen, zu steuern etc. Vermutlich wird es dann für Spotify auch nicht schwer sein herauszufinden von welchem Client die Api angesprochen wird.

    Es sei denn Spotify schnüffelt auf unserem Rechner rum und schaut welche Dienste da laufen oder welche Programme da installiert sind.

    Ein Blick in die Spotify Datenschutzrichtlinie.
    Meiner Meinung nach viel zu viel was mit unseren Daten dort angestellt wird.
    Beispiel:
    Nutzungsdaten
    Informationen über die von Ihnen verwendeten Gerätetypen, wie z. B. eindeutige Geräte-IDs, Netzwerkverbindungstyp (z. B. Wifi, 3G, LTE, Bluetooth), Provider, Netzwerk- und Geräteleistung, Browsertyp, Sprache, Informationen zur Ermöglichung der Verwaltung digitaler Rechte, Betriebssystem und Version der Spotify-Anwendung;

    Ob das alle Informationen sind weil dort nur "Beispielsweise" Punkte genannt werden lasse ich mal offen.
    Eine Möglichkeit wäre die laufenden Dienste des Betriebssystems auszulesen. Das ist Softwaretechnisch kein Problem. 
    Ein weiterer Punkt wäre die Version von Spotify auszulesen einmal die, die eigentlich installierte, und dann die die von Spotify verwendete. Wenn die sich unterschieden, dann kann das Spotify also erkennen.
    Wenn wie vermutet eine virtuelle Umgebung (wie ein einem Beitrag gepostet) verwenden werden würde,... so könnte das Spotify ebenfalls erkennen. Weicht ja vom eigentlichen Betriebssystem ab.

    Es gibt da sicherlich noch viel mehr zu berichten je weiter man sich mit der Sache hier beschäftigt.

    Audials ist für mich echt Geschichte und werden in der Zukunft mich als Kunde verloren haben. Aber auch wenn wahrscheinlich Spotify wegen den Sauereien von Audials im Recht sind, man geht nicht gegen den eigenen zahlenden Kunden und zwingt diese zu einer (Falsch)aussage oder stellt diese unter Generalverdacht. 

    0
    Aktionen für Kommentare Permalink
  • Avatar
    Oxenkopf1971

    Anwender01

    Hättest die diesen Thread aufmerksam verfolgt hättest du sicher auch lesen können, dass ich bereits ein Statement eines anderen Softwareentwicklers, weches ich als Antwort auf eine entsprechende Anfrage erhalten habe, gepostet hatte. Es betrifft also nicht nur Audials.

     

    0
    Aktionen für Kommentare Permalink
  • Avatar
    Anwender01

    Oxenkopf1971

    Doch ich habe Deinen Beitrag gelesen. Betrifft sicherlich nicht nur Audials wenn andere Anwendungen ähnlich arbeiten. Kann aber auch sein, so wie ich das geschrieben hatte, Spotify nachsieht was alles im Hintergrund läuft. Dass die nicht nur Audials im Focus haben dürfte ja klar sein.

    Damit ich Deinen Post aber richtig verstehe. Du hast die lokale Spotify Anwendung nicht installiert lässt das alles nur über das Web laufen und nimmst dann mit irgendeiner Anwendung direkt von Soundkarte auf ? Also auf keinem Rechner oder Gerät hast Du gleichzeitig Spotify und Audials installiert ? 

    0
    Aktionen für Kommentare Permalink
  • Avatar
    Oxenkopf1971

    Anwender01

    Nicht ganz:

    Also, ich benutze Audials seit 2018. Allerdings bin ich (leider) so unzufrieden geworden mit Audials 2021 was das Schnittverhalten bei Spotifyaufnahmen angeht, dass ich mich nach zwei alternativen umgesehen habe. Programme aus dem selben Hause, aber mit unterschiedlichen Namen. Eines davon zeichnet direkt über die App auf (mit bis zu 5x wie wohl Audials auch) und das andere benutzt die Web-Oberfläche von Spotify in eignes dafür integrierter Software. Bei diesem Softwareentwickler, von dem ich weiß das es für beide Programme ein und der Selbe ist, habe ich diese Anfrage gestartet ob die was davon wissen, und ob es weiterhin unproblematisch ist diese Programme weiter zu verwenden. Die Antwort hast du ja im Post hier gelesen. Sie ist leider auch etwas schwammig aber zeigt mir, das es eben ein gennerelles Problem ist.

    Aktuell benutze ich das gute alte Audacity, cutte und tagge eben manuel. Und insgeheim warte ich auch schon auf diese E-Mail, denn auch meine Personenbezogene Daten (hab ich  hier auch gepostet) zeigen, das eindeutig nicht mit normaler Geschwindigkeit abgespielt wurde!

    0
    Aktionen für Kommentare Permalink
  • Avatar
    Lapje

    Oxenkopf1971

    Wie kann man den mit Audiacity cutten? Anhand von Markern?

    0
    Aktionen für Kommentare Permalink
  • Avatar
    rm

    Hallo nochmal,

    ich hatte ja bei Spotify nachgefragt was der genaue Grund für die Sperrung meines Accounts war.

    Spotify teilte mir mit, dass man mir aus Sicherheitsgrunden keine weiteren Auskünfte geben kann.

    Da ich nicht wirklich weiß was der Grund für die Sperrung war (verschieben der Offline Daten innerhalb des Handys auf die Speicherkarte oder Upload eigener Musik zu Spotify), kann mir das also immer wieder passieren. Ich glaube das Spotify diesbezüglich eine Auskunftspflicht hat - zumindest im Rahmen der DSGVO???

    Zählen eigentlich in diesem Zusammenhang benutzte PC-Systheme und IP-Adressen auch zu den personenbezogenen Daten?

    0
    Aktionen für Kommentare Permalink
  • Avatar
    Anwender01

    Oxenkopf1971

    Ich denke es wird mehrere Merkmale nicht nur die Geschwindigkeit geben,  an der Spotify dann erkennen mag dass irgendwas aufgenommen wurde. Das kann natürlich auch eine andere Anwendung sein. 

    Wenn ein Programm um eine Weboberfläche herumgebaut wird weiß man allerdings noch nicht was die Anwendung macht. Scrapt man den Inhalt der Webseite  dann wird das sicherlich ein Verstoß der Nutzungsbedingungen sein. Das kommt dann einem Download gleich. Da die Webseite per Skript runtergeladen und alle benötigten Infos rausgefiltert werden. Also nicht die Musik sondern die Informationen. z.B. Artist, Titel, Länge des Titels. Den Download ansich kriegt der Diensteanbieter in dem Fall Spotify mit. Programmiert man das Programm dementsprechend schick um die Webseite herum wird auch sauber geschnitten. Da kann dann die Aufnahme auch wirklich als Soundkartenausgang dienen. In vielen AGBs steht ja auch was von Automatisierung und Skripten drin. Man müsste halt wissen, was  im Detail vorgeworfen wird. Die Liste die man da auf Anfrage bekommt also "alle angehörten Titel" ist ja soweit OK aber nicht genug aussagekräftig. Ein sichtbares Merkmal wird die abgespielte Geschwindigkeit sein. Aber mehr Informationen werden Dir die vermutlich nicht geben auch wenn sie mehr haben dann müssten ja bei einer Datenabfrage jetzt schon mehr Informationen geliefert werden. z.B. die Informatioen die sie in den Datenschutzbestimmungen vermerkt haben. Und sie würden ihre Vorgehensweise preisgeben. Vielleicht ist ja auch das ein oder andere dabei was nicht so ganz legal ist. 

    Ich gebe Dir auf jedenfall Recht es. Nur Audials wird da nicht in den Focus genommen. Man schaut hier nach allem was auffällig ist. So auch wenn man seinen Account mit jemanden teilt und die Personen räumlich gar nicht zusammensitzen können. 

    Aber nochmal auf die eigentliche Problematik. Durch unsere Diskussion und Recherche haben wir ja herausgefunden, dass eine direkte Aufnahme der Soundkarte um die rechtlichen Bedingungen einzuhalten in Audials ja nicht gegeben ist. Somit war's das mit Audials.

    Sicherer ist es wie von Dir beschrieben den Weg der Direktaufnahme zu gehen. Wie z.B. Audacity
    Da Audacity per Skript oder Programmierung nicht auf andere Anwendungen wie Spotify zugreift, wäre das ein sicherer Weg. Zumindest solange wie die Grauzone also die Aufnahme des  Sounds über die Soundkarte existiert.

    Man muss allerdings eines bemerken. Audacity "war" ein Top Programm um den Soundausgang aufzunehmen. Vielleicht das Beste kostenlose auf dem Markt.

    In der Version 3.x solltet Ihr das Programm aber meiden. Wer die Infos dazu nicht kennt sollte sich diese im Internet mal ansehen. Auch ein ganz heißes Eisen wenn es um die persönlichen Daten geht. 

    0
    Aktionen für Kommentare Permalink
  • Avatar
    Anwender01

    rm

    Ich bin kein Datenschützer aber soweit ich informiert bin zählen diese Informationen dazu. Du bestätigst ja auch in den Datenschutzbestimmungen, dass Du dem Sammeln der Informationen zustimmst.

     

    0
    Aktionen für Kommentare Permalink
  • Avatar
    schwimma

    die "Anschuldigungen" beinhalten ja auch noch dies:  . "Dies kann auch für lokale Dateien gelten, die du möglicherweise in Spotify importiert hast und nicht von einer offiziellen Quelle stammen. Wenn unser System solche Dateien erkennt, deaktiviert es auch das Konto automatisch."

    kommt bei mir aber auch nicht in Frage---übrgends war mein account zu keiner Zeit wirklich gesperrt

     

    friegeschaltet haben wollen sie ihn aber trotzdem

     

    sagen wollen sie nix, weill sie im Zweifel nix in der Hand haben..wird ja eh von bots und agents bewertet

     

    da müsste sich ja einer die Arbeit machen und die Logs auswerten..bei der Masse können sie das gar nicht

     

    deswegen wird ja auch grosszügig und schnell entsperrt.

     

    Mich würde aber wirklich interesseiern ob die AGB's hierzulande bei dem Thema nichtig sind bezüglich unserer Gesetzeslage.Nur weill es drin steht, ist es lange noch nicht rechtskräftig.

     

    hab ma ein bischen geblöfft und auf Basis der DSGV und des darin erhaltenden Rechts auf Selbstaukunft die Daten angefordert, wann ich von wo ( public ip) welche AGB Verletzung begangen haben soll und womit (hash werte der Datein usw.) damit ich was für CT "Vorsicht Kunde " habe  ma sehen..( und welche Sicherheitsgründe da mit der DSGVO kollidieren sollen)

     

    wenn sie mir alles schicken müssen, sollte der verstoss ja mit dabei sein ;-)

    0
    Aktionen für Kommentare Permalink
  • Avatar
    rm

    schwimma

    Halt uns mal auf dem Laufenden. Das würde mich auch interessieren was die so "freiwillig" als Info rausgeben. Mein Account war übrigens für drei Tage gesperrt.

    0
    Aktionen für Kommentare Permalink
  • Avatar
    schwimma

    die erste Anwort wird sein, das sie mir aus Datenschutzgründen keine Auskunft geben können, wetten? ;-)

    0
    Aktionen für Kommentare Permalink
  • Avatar
    Murmelmusic

    Bei der Anforderung Deiner Daten, bekommst Du nur, was über Dich gespeichert wird, IP, Name usw. Mit dem "Verstoß" hat das gar nichts zu tun. Wie Spotify bestimmte Vorgänge herausfindet, wird wohl deren Geheimnis bleiben. 

    0
    Aktionen für Kommentare Permalink
  • Avatar
    Oxenkopf1971

    Murmelmusic

    Hatte ich schon mal den Begriff Cockies erwähnt? Ich meine ich hätte hierzu auch was gepostet...

    0
    Aktionen für Kommentare Permalink
  • Avatar
    Oxenkopf1971

    Lapje Ja genau, mit hilfe von Textmarken. Ist zwar etwas mühselig aber es geht.

    0
    Aktionen für Kommentare Permalink
  • Avatar
    schwimma

    wenn ich den Verstoss begangen haben soll, geht es doch um meine Daten, oder?

    0
    Aktionen für Kommentare Permalink
  • Avatar
    audials_guy

    Hallo allerseits,

    vielen Dank für die interessanten Beiträge zu diesem auch für uns bei Audials ärgerlichen Thema.
    Wir haben kürzlich hier einen Artikel dazu gepostet:
    https://support.audials.com/hc/de/articles/4403626064146-Spotify-untersagt-high-speed-Aufnahme

    Ich würde gerne auf einige Dinge die in den letzten Tagen disktuiert wurden näher eingehen:


    (1) IST SPOTIFY-AUFNAHME LEGAL? EINDEUTIG: JA!

    Es ist in Deutschland keine "Grauzone", es täuscht nicht den Nutzer, es bricht nicht die Spotify-AGB's, es ist keine fragwürdige Funktion, man tappt nicht im Dunkeln, und was sonst so spekuliert wurde. Es ist schlicht und einfach zulässig das zu tun.

    Die Spotify-AGBs sagen
    "Unter keinen Umstäden gestattet...Aufzeichnen...von Spotify...die nach den gesetztlichen Bestimmungen nicht ausdrücklich zulässig sind". Und das Gesetz sagt "Zulässig sind ...Vervielfältigungen ... zum privaten Gebrauch".

    Das ist absolut eindeutig. Die Spotify-AGBs weisen explizit auf das Gesetz hin.
    Das müssen sie auch, denn man darf per AGBs geltendes Recht nicht ändern.

    Es ist ohne Frage definitiv in Deutschland das "gute Recht" eines jeden Nutzers, aufzunehmen.
    Dieses Recht ist auch nicht daran gekoppelt, ob das "analog" oder "digital" geschieht, oder ob das eher eine "Aufnahme" oder ein "Download" ist.

    Es gibt lediglich eine Bestimmung, dass ein wirksamer Kopierschutz nicht gebrochen werden darf. Dies ist bei Spotify sicher nicht der Fall, denn Spotify gibt die Audiodaten uncodiert aus.

    Es existierten Audio-DRM-Lösungen, die dann nicht aufnehmbar wären, aber Spotify nutzt sie nicht, weil sie entsprechende Soundkarten/Audio-Hardware zwingend benötigen würden. (man spricht zwar manchmal über eine "analoge Aufnahme-Lücke". Damit ist aber nicht gemeint, dass irgendein Gesetz auf "analog" eingeschränkt wäre - sondern, dass der Mensch nunmal analog und damit uncodiert "sieht und hört", so dass es prinzipiell immer möglich ist Dinge aufzuzeichnen oder abzufilmen, was allen DRM-Lösungen eine Grenze setzt... aber das ist ein anderes Thema).

    Übrigens ist die Rechtslage in anderen Ländern unterschiedlich, Spotify hat aber die "Begründungs-email" für Sperrungen in allen Ländern identisch (nur übersetzt) formuliert, wodurch die deutsche Version "etwas fraglich" geraten ist.


    (2) WIE FUNKTIONIERT "HIGH SPEED"?

    Wie Windows-Anwendungen den Zeitablauf wahrnehmen, lässt sich durch Software ändern.
    Es gibt etliche Windows-System-Tools, die genau das - pro Anwendung oder global - tun.

    Auch Audials bietet diese Möglichkeit, "Spotify zu beschleunigen".
    Die Besonderheit an Spotify ist, dass nur Spotify - im Gegensatz zu allen anderen Streaming-Diensten - tatsächlich ermöglicht, sehr schnell (grob 30 mal wie Echtzeit) zu arbeiten.
    Alle anderen Streamer ermöglichen das nicht - ihre Server liefern schlicht die Musik nie soo schnell aus.

    Warum spotify diese inoffizielle "high speed" Möglichkeit erst geschaffen hat (und so die "schnell-Downloader" zu ermöglichen), sich aber nun entschieden hat die Nutzung dieser Möglichkeit zu "bestrafen", darüber kann man trefflich spekulieren, siehe unten.


    (3) DARF MAN HIGH-SPEED AUFNEHMEN?

    Während das Speichern von Musikstücken in "normaler Geschwindigkeit" zweifelsohne zulässig ist, ist das bei "High Speed" nicht mehr so eindeutig.
    Es geht dabei weniger um das weiter bestehende Recht aufzunehmen, sondern eher darum "darf man Spotify dazu bringen, in einer Weise (nämlich beschleunigt) zu arbeiten, die es gar nicht selbst offiziell anbietet?"

    Zumindest ist der Standpunkt von Spotify eindeutig, und den sollte man respektieren: "Wir gestatten das nun nicht mehr".

    Audials wird daher demnächst die Nutzer, auch in der Software selbst, entsprechend warnen.

     

    (4) WAS LÖST DIE SPOTIFY-SPERRUNGEN AUS?

    Es ist ziemlich klar, welche Daten Spotify über die Nutzer loggt.
    Man kann sie sich von Spotify ja einfach zuschicken lassen, und in diesem Thread wurde bereits gepostet, wie das aussieht.
    Sie speichern für jedes gehörte Lied wann und wie lange es gespielt wurde.

    Damit können sie problemlos sehen, ob "high speed" gespielt wurde oder nicht - einfach weil man sonst nicht z.B. innerhalb von 5 Minuten Musik mit 100 Minuten Spieldauer anhören könnte.

    Und genau das haben sie sich offenbar für ihre Nutzer für die letzten Monate angesehen, und einige Nutzer die offensichtlich high-speed genutzt haben, gesperrt.


    (5) SIND ANDERE TOOLS BETROFFEN ? JA, ALLE!

    Audials ist nicht der einzige Spotify-Recorder. (Wir bemühen uns aber, den Besten und flexibelsten zu bieten :)).
    https://audials.com/de/musik-aufnehmen/spotify-downloader-tools.html

    Wir sind absolut sicher, dass diese anderen Recorder - die meisten von ihnen nutzen ausschließlich "high speed" von Spotify (egal ob sie 5-fach oder 20-fach beschleunigen, man kann mit ihnen gar nicht in "Echtzeit" laden), ganz genauso betroffen sind.
    Wir haben auf einigen Websites von ihnen fragwürdige "Tipps" wie "erstelle dir einen neuen Account, nutze den" gefunden, wir haben in Bewertungs-Portalen Beschwerden gefunden "ich wurde geblockt weil ich Tool XYZ nutzte", wir haben Anfragen von Nutzern erhalten "ich wurde wegen XYZ geblockt - falls ich auf Audials umsteige, droht mir das auch?" usw. Es betrift sicher alle Tools.

    Der Unterschied liegt (bis jetzt) eher in der Kommunikation:
    Wir versuchen das Thema offen zu diskutieren (u.a. hier), wir warnen die Nutzer vor den Konsequenzen der "Spotify high speed" Nutzung, sehr bald werden wir diese Warnung auch in die Software selbst einbauen.
    Denn wir glauben, dass wir immer im Interesse der Nutzer handeln sollten, und dass die Nutzer unbedingt darüber informiert sein sollten, wenn Account-Sperren drohen.

    Bisher folgen einige andere Tools noch eher dem Ansatz "wir reden besser einfach nicht darüber", aber vielleicht kommt das ja noch.

    Auf jeden Fall kann man niemandem raten, "einfach auf ein anderes Tool umzusteigen".

    Spotify zielt nicht speziell auf Audials-Nutzer, sondern ganz allgemein auf alle Nutzer von Tools die "high speed" nutzen.


    (6) WARUM MACHT SPOTIFY DAS?

    Das folgende ist "persönliche Spekulation", denn wir wissen nicht was Spotify dazu gebracht hat erst (vor Jahren) high-speed zu ermöglichen, und nun die Nutzung zu bestrafen.

    Ganz allgemein kann man aber beobachten:

    Vor Jahren war Spotify vor allem daran interessiert, möglichst schnell zu wachsen, und hat dabei erhebliche Verluste in Kauf genommen. Das ist ihnen durch hervorragende Produkte in beeindruckender Weise gelungen, wofür ihnen wirklich Respekt gebührt.
    Sicher waren alle offiziellen und inoffiziellen Dinge, die zu mehr Nutzern führen, hilfreich.
    (Ob high-speed dazugehörte, ist Spekulation).

    Inzwischen ist Spotify vor allem daran interessiert, profitabel zu werden, und Geld zu verdienen.
    Spotify bekommt von seinen Nutzern einen monatlichen Beitrag, z.b. 10 Euro/Monat.
    Den Großteil davon muss Spotify aber für die Musik weitergeben. Wie viel hängt ab von der Anzahl der Musikstücke.
    Für manche Gelegenheits-Nutzer zahlt spotify z.b. nur 2 Euro/Monat, und verdient gutes Geld.
    Für andere Viel-Nutzer zahlt spotify aber z.b. 20 Euro/Monat, und verliert somit Geld.

    Es sollte also im Interesse von Spotify liegen, solche Viel-Nutzer entweder zur Änderung des Verhaltens (oder zum Wechsel des Streaming-Dienstes) zu bewegen.
    Reine Spekulation ist nun, ob "high speed" Nutzer tatsächlich viele Musikstücke abgespielt haben.


    (7) OFF-TOPIC: SPOTIFY SPERRT AUCH WEGEN LOKALEN DATEIEN?

    Völlig unabhängig von "unserem Thema" hier haben einige Nutzer berichtet, dass Spotify eine zweite "Sperrungs-Kampagne" macht. Hierbei scheint es darum zu gehen, wenn man - völlig unabhängig von Audials - sonstige Musikdateien "in Spotify (als Player) importiert".
    Hierzu haben wir aber bisher keine Informationen, da es "nichts mit Audials zu tun hat".

     

    (8) OFF-TOPIC: VIDEOAUFNAHME

    Weil es hier im Thread vorkam: Bezüglich Videoaufnahme ist die Lage ähnlich klar:
    Aufnehmen ist eindeutig zulässig. Dabei darf aber kein "DRM-Schutz gegen Aufnehmen" geknackt werden, was audials nicht tut.

    Die Anbieter entscheiden, über ihre "DRM-Level", welche Inhalte gegen Aufnehmen geschützt sind.
    Meist ist z.b. 4k geschützt, und kann und darf von Audials nicht aufgenommen werden,
    während z.b. 720p ungeschützt gestreamed wird, daher eine Aufnahme zulässig ist.

    Technisch gibt der Browser gegen Aufnahme ungeschützte Streams zunächst als a) "einzelne Layer" an das Windows-Grafiksystem, welche dann von diesem zu einem b) "kombinierten, skalierten Bild" an den Bildschirm gesendet werden.
    Audials kann wahlweise a) oder b) aufnehmen, wobei a) zu besseren Ergebnissen führt.

    Für die Zulässigkeit der Videoaufnahme macht das keinen Unterschied, hier zählt ob der Anbieter ein Aufnahmeschutz-DRM nutzt oder nicht.

     

     

    Es tut uns leid, dass diese Änderung von Spotify's Standpunkt zum Thema "high speed" euch solche "Scherereien" gebracht hat. Uns hat es genauso überrascht.

    Viele Grüße
    audials_guy

     

     

     

     

    0
    Aktionen für Kommentare Permalink
  • Avatar
    numquam

    @Audials_guy

    Danke für die aufschlussreiche Meldung.
    Interessant fand ich den Punkt 'Warum macht Spotify das'. Da könnte etwas dran sein.

    Leider fehlt mir aber ein Punkt vollkommen, ob es überhaupt noch möglich ist, Spotify und Audials gemeinsam zu verwenden, ohne eine - weitere und dann wohl endgültige - Sperrung auszulösen. Der Verweis ausschließlich auf die 'höhere Geschwindigkeit' ist mir da zu wenig.

    0
    Aktionen für Kommentare Permalink
  • Avatar
    schwimma

    ist das highspeed eventuell nur für das lokale cachen (offline verfügbar und damit maximal schnell?)

    0
    Aktionen für Kommentare Permalink
  • Avatar
    Oxenkopf1971

    Bisschen Off-Topic: Auf der HandyApp eben entdeckt. Funktioniert hier nur auf PODCASTS... komische Sache hier die Geschwindigkeit ändern zu können/müssen....

    Das selbige hab ich auch auf der DesktopApp gefunden. Allerdings auch nur bei PODCASTS bis max. 3X

    0
    Aktionen für Kommentare Permalink
  • Avatar
    Andreas1976

    Spotify ist auf dem genannten Link nicht mehr erreichbar.

    Audials hat sich einen sehr guten Ruf durch die Musikaufnahme von gerade Spotify sich gemacht. Der Support von Audials ist super. Die Sorge die jetzt bei mir ist: Kontrolliert Spotify nun die dann wieder aktivierten Abos weiter? Für mich sehr fragwürdig, da man einen Betrag von 10 EURO sowieso entrichtet.

    P.S. Habe sofort nach der Info bezüglich Hig-Speed Verbot aufgehört mit der Funktion. Hat nix gebracht heute morgen ging noch Spotify. Jetzt ist Schluss.

    0
    Aktionen für Kommentare Permalink
  • Avatar
    PeeKaa

    Ich finde es auch höchst fragwürdig bei Spotify zuzugeben, dass man in Zukunft keine unrechtmäßigen Downloads mehr vornimmt.
    Das würde ich nicht machen, weil einen Download hat man in dem Sinn nicht gemacht.

    0
    Aktionen für Kommentare Permalink

Bitte melden Sie sich an, um einen Kommentar zu hinterlassen.